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Verdauungsprobleme

Lebensmittelvergiftung

VERFASST VON EINEM APOTHEKER
Eine Lebensmittelvergiftung entsteht durch den Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken, die mit Bakterien, Viren, Parasiten oder Giftstoffen verunreinigt sind. Sie äussert sich meist durch Verdauungssymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. In den meisten Fällen verlaufen sie harmlos. Einige Lebensmittelvergiftungen können jedoch schwere Komplikationen verursachen, insbesondere bei anfälligen Personen wie Kleinkindern, älteren Menschen oder immungeschwächten Personen.

  • Was ist eine Lebensmittelvergiftung?
  • Was sind Symptome einer Lebensmittelvergiftung?
  • Was tun bei einer Lebensmittelvergiftung?

Lebensmittelvergiftung im Überblick

SchweregradDie meisten Lebensmittelvergiftungen verlaufen harmlos und klingen innerhalb weniger Tage ab. Infektionen durch Salmonellen, Listerien oder Kolibakterien können jedoch schwerwiegende Komplikationen wie schwere Dehydrierung, Nierenschäden oder Allgemeininfektionen verursachen.
Durchschnittliche DauerDie Symptome einer Lebensmittelvergiftung halten in der Regel zwischen einem und drei Tagen an.
SymptomeLebensmittelvergiftungen verursachen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, der manchmal blutig sein kann. Diese Symptome gehen häufig mit Bauchschmerzen, Krämpfen, Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung und deutlicher Dehydrierung einher.
BehandlungDie Behandlung einer Lebensmittelvergiftung besteht hauptsächlich in der Rehydrierung und einer angepassten Ernährung wie der BRAT-Diät (Bananen, Reis, Apfelmus, Toast). In schweren Fällen wird über eine intravenöse Infusion Flüssigkeit zugeführt. Antibiotika werden nur bei schweren Infektionen eingesetzt.
Bei KindernKinder sind besonders anfällig für schnelle Dehydrierung durch Erbrechen und Durchfall. Es ist wichtig, Anzeichen einer Dehydrierung (trockener Mund, Weinen ohne Tränen, verringerte Urinproduktion) genau zu überwachen, um Komplikationen zu vermeiden.

Definition einer Lebensmittelvergiftung

Lebensmittelvergiftungen sind Erkrankungen des Verdauungssystems infolge des Verzehrs von Lebensmitteln oder Getränken, die mit Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Parasiten) oder Giftstoffen verunreinigt sind. Sie äussern sich durch Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen, die manchmal von Fieber begleitet werden.Komplikationen:
Einige Lebensmittelvergiftungen können schwerwiegende Komplikationen verursachen, darunter:
  • Schwere Dehydrierung, die eine Spitaleinweisung erforderlich macht,
  • Nierenerkrankungen wie das hämolytisch-urämische Syndrom im Zusammenhang mit Kolibakterien,
  • Blutvergiftung durch Listerien,
  • Neurologische Beeinträchtigungen, die bei Fleischvergiftung (Botulismus) auftreten können.
Weitere Informationen
Die verschiedenen Arten von Lebensmittelvergiftungen
Bakterielle Vergiftungen
Verursacht durch Bakterien wie Salmonellen, Listerien, Kolibakterien oder durch ihre Giftstoffe (Clostridium botulinum, Staphylococcus aureus).
Virale Vergiftungen
Ausgelöst durch Viren wie Noroviren oder Rotaviren, die oft Epidemien von Gastroenteritis verursachen.
Parasitäre Vergiftungen
Durch Parasiten wie Giardia oder Cryptosporidium verursacht, die durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen werden.
Chemische Vergiftungen
Durch giftige Substanzen in Lebensmitteln. Solche Substanzen sind unter anderem Pestizide, Schwermetalle oder natürliche Giftstoffe (wie giftige Pilze oder Fische).
Vergiftungen durch natürliche Giftstoffe
Verursacht durch Giftstoffe (Toxine), die von bestimmten Lebensmitteln natürlich produziert werden. Dazu gehören beispielsweise Fisch und Meeresfrüchte oder Kartoffeln, die unsachgemäss gelagert wurden.

Was sind die Symptome einer Lebensmittelvergiftung?

  • Bei Übelkeit, Erbrechen und Durchfall,
  • Bauchschmerzen und Krämpfen,
  • Erschöpfung und Fieber:
Ich befolge die praktischen Tipps, nehme bei Bedarf Medikamente zur Selbstbehandlung ein und beobachte meinen Zustand.
  • Wenn ich vor Kurzem im Ausland war und der Durchfall seit mehr als 72 Stunden anhält;
  • wenn ich an Durchfall leide, der seit fünf Tagen anhält, ohne dass eine Besserung eintrifft;
  • wenn der Durchfall von Fieber (mehr als 38 °C) begleitet wird;
  • wenn ich mich seit mehr als 24 Stunden erbrechen muss, ohne dass eine Besserung eintrifft:
Ich in den nächsten Tagen eine Ärztin oder einen Arzt auf.
  • Wenn Blut im Stuhl vorhanden ist oder wenn mein Stuhl schwarz ist;
  • wenn der Durchfall von starken Bauchschmerzen begleitet ist;
  • wenn ich an Durchfall und grossem Durst leide und seit zwölf Stunden nicht urinieren, nicht trinken und keine Flüssigkeiten bei mir behalten kann;
  • wenn ich in meinem Erbrochenen rot gefärbtes Blut oder Blut, das wie gemahlener Kaffee aussieht, finde;
  • wenn ich schläfrig, gereizt oder verwirrt bin:
Ich kontaktiere sofort den Notfalldienst.

Was tun bei einer Lebensmittelvergiftung?

Praktische Tipps
  • Viel Wasser, Brühen oder orale Rehydrierungslösungen trinken.
  • Fettige, scharfe oder schwer verdauliche Lebensmittel vermeiden.
  • Sich ausruhen und dem Verdauungssystem Zeit zur Erholung geben.
  • Häufig Hände waschen und Oberflächen desinfizieren, um eine Ausbreitung zu vermeiden.
  • Eine angepasste Diät wie die BRAT-Diät (Bananen, Reis, Apfelmus, Toast) einhalten.

Medikamente gegen Lebensmittelvergiftung

Medikamente zum Einnehmen
  • Orale Rehydrierungslösungen, um Dehydrierung vorzubeugen oder zu behandeln.
  • Antidiarrhoika zur Linderung und Verkürzung eines Durchfall-Ereignisses.
  • Probiotika zur Wiederherstellung der Darmflora nach einer Infektion.
  • Antibiotika nur bei schweren Infektionen (z. B. invasive Salmonellen oder Listerien).
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Was unternimmt der Arzt?
Die Ärztin oder der Arzt beurteilt als Erstes die Symptome der Lebensmittelvergiftung. Sie oder er kann Untersuchungen wie Bluttests oder Stuhlkulturen anordnen, um den verantwortlichen Erreger zu bestimmen. Die Behandlung zielt darauf ab, Komplikationen zu verhindern. Sie besteht insbesondere aus Flüssigkeitszufuhr durch Trinken oder allenfalls eine Infusion. Abhängig von Ursache und Schweregrad können Antibiotika oder andere Medikamente verschrieben werden, um Symptome wie Übelkeit oder schweren Durchfall zu lindern.

Eine erneute Lebensmittelvergiftungen verhindern

Ursachen und Übertragung
  • Lebensmittelvergiftungen entstehen meist durch unsachgemässe Verarbeitung, Lagerung oder Zubereitung von Lebensmitteln.
Prävention
  • Hände waschen, bevor Lebensmittel verarbeitet werden und nach jedem Toilettengang.
  • Fleisch, Eier und Meeresfrüchte bei sicheren Temperaturen garen.
  • Rasch kühlen oder einfrieren, um verderbliche Lebensmittel zu konservieren.
  • Rohe Fleischprodukte von verzehrfertigen Lebensmitteln trennen.

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