SchweregradHarninkontinenz ist ein Symptom, keine Krankheit. Sie hängt oft mit zugrunde liegenden Störungen zusammen. Sie ist zwar oft harmlos, kann aber zu sozialer Isolation, emotionalem Unbehagen und Komplikationen wie wiederholten Harnwegsinfektionen führen, wenn sie nicht behandelt wird.
Durchschnittliche DauerHarninkontinenz kann vorübergehender Natur sein aufgrund eines spezifischen Ereignisses (Blasenentzündung, nach einer Geburt) oder chronisch. Letzteres verlangt eine langwierige Behandlung, um die Symptome zu mildern.
SymptomeHarninkontinenz äussert sich durch unfreiwilligen Harnverlust bei Anstrengung, häufigen und dringenden Harndrang, nächtlichen Harnverlust oder Harnverlust im Liegen und das Gefühl, dass die Blase nicht vollständig entleert ist.
BehandlungHarninkontinenz wird mit einer Kombination aus Beckenbodentraining, Anpassungen des Lebensstils, Medikamenten und, wenn dies nicht gelingt, chirurgischen Eingriffen wie dem Einsetzen von Bändern oder künstlichen Schliessmuskeln behandelt.
Bei KindernBei kleinen Kindern kommt Harninkontinenz häufig und meist in Form von Bettnässen vor. Ein liebevoller Ansatz und ärztliche Beratung werden empfohlen, wenn die Symptome nach dem Alter von fünf Jahren anhalten.